Die Abfälle werden in einem großvolumigen Bunker (1) (Fassungsvermögen: 8.300 m3 Hausmüll / 900 m3 Sperrmüll) gelagert und per Krananlage (2) über den Müllaufgabetrichter den jeweiligen Verbrennungseinheiten (3) der energetischen Verwertung zugeführt.
Die Abfälle werden in einem großvolumigen Bunker (1) (Fassungsvermögen: 8.300 m3 Hausmüll / 900 m3 Sperrmüll) gelagert und per Krananlage (2) über den Müllaufgabetrichter den jeweiligen Verbrennungseinheiten (3) der energetischen Verwertung zugeführt.
Die Abfälle werden in einem großvolumigen Bunker (1) (Fassungsvermögen: 8.300 m3 Hausmüll / 900 m3 Sperrmüll) gelagert und per Krananlage (2) über den Müllaufgabetrichter den jeweiligen Verbrennungseinheiten (3) der energetischen Verwertung zugeführt.
Über eine Dosiereinrichtung (4) erfolgt eine am Dampfbedarf orientierte Beschickung der Verbrennungsroste (5).
Über eine Dosiereinrichtung (4) erfolgt eine am Dampfbedarf orientierte Beschickung der Verbrennungsroste (5).
Auf dem unteren Teil des Rostes erfolgt der vollständige Ausbrand des Abfalls, bevor die verbleibende Schlacke in den Naßentschlacker (7) fällt und abkühlt.
Von dort aus gelangt die Schlacke in den Schlackenbunker (Fassungsvermögen: 1.840 m3) (8).
Die für die Verbrennung benötigte Primärlauft (14) wird aus dem Bunker abgesaugt und zu den einzelnen Trichtern unter den Rostzonen eingeschleust. In dem Verbrennungsraum über dem Verbrennungsrost wird zusätzlich Luft eingeblasen (Sekundärluft) (15), um noch unverbrannte flüchtige Verbindungen zu zerstören. Die im Zuge der energetischen Verwertung im Verbrennungsraum entstehenden Temperaturen erreichen ein Niveau von bis zu 1.100 ° C.
Die für die Verbrennung benötigte Primärlauft (14) wird aus dem Bunker abgesaugt und zu den einzelnen Trichtern unter den Rostzonen eingeschleust. In dem Verbrennungsraum über dem Verbrennungsrost wird zusätzlich Luft eingeblasen (Sekundärluft) (15), um noch unverbrannte flüchtige Verbindungen zu zerstören. Die im Zuge der energetischen Verwertung im Verbrennungsraum entstehenden Temperaturen erreichen ein Niveau von bis zu 1.100 ° C.
In der ersten Reinigungsstufe erfolgt die Reduzierung von Stickstoffoxiden nach dem SNCR-Verfahren. Zwecks Staubabscheidung durchströmen die Rauchgase in der zweiten Reinigungsstrufe Elektrofilter (16).
| Der gesamte bei der Abfallverbrennung entstehende Hochdruckdampf wird zwei Entnahme-Kondensationsturbinen zugeleitet. Diese sind mit Generatoren (30) verbunden (zwei Einheiten á 10 MW elektrische Leistung), in denen elektrische Energie erzeugt wird. |
| Der nicht für den Eigenbedarf benötigte Strom wird in das Versorgungsnetz der Stadtwerke eingespeist. Mit diesem Vorgang einhergehend wird bedarfsweise Wärme ausgekoppelt und über Wärmetauscher (31) in das Fernwärmeverteilnetz geleitet (installierte Wärmeleistung: 100 MW). |
| Die BEG liefert Wärme aufgrund einzelvertraglicher Regelungen an elf Endverbraucher, wie u.a. Krankenhäuser und Wohngebiete. Darüber hinaus wird auch Dampf in das Fernwärmenetz der Stadtwerke eingespeist. Der Sicherung der Energieversorgung dient ein heizölgefeuerter Dampfkessel (33). |
| In den nachgeschalteten Rauchgaswaschanlagen (19) erfolgt in der ersten Waschstufe neben der Abkühlung der Rauchgase die Abscheidung der gasförmigen Schadstoffe, insbesondere die Halogene Chlor- und Fluorwasserstoff sowie Staub und an Staub gebundene Schwermetalle. In der zweiten Waschstufe erfolgt im wesentlichen die Absorption von Schwefeldioxid. In einer dritten Waschstufe werden Aerosole abgeschieden. |
| Hauptfunktionsträger der nun folgenden Abgasnachreinigung sind Schlauchfilter (21), die von den Rauchgasen von außen nach innen durchströmt werden. Die in den Rauchgasstrom eingebrachte Aktivkohle lagert sich als Staubkuchen auf der Außenseite der Schläuche ab und adsorbiert so die Schadstoffe aus den durchströmenden Abgasen. Durch diese letzte Reinigungsstufe erfolgt insbesondere die Abscheidung von Dioxinen und Furanen und desweiteren von Staub, an Staub gebundene Schwermetalle und Quecksilber. |
| Das bei der Rauchgasreinigung anfallende Abwasser wird zunächst neutralisiert und in einer prozeßgesteuerten Behandlungsanlage (29) unter Einsatz von Fällungs- und Flockungsmitteln gereinigt. In einer nachgeschalteten Kammerfilterpresse wird der ausgefällte Schlamm entwässert und - wie auch die Elektrofilterstäube - einer geordneten Mono-Deponierung zugeführt. Die im MHKW anfallende Rohschlacke wird an eine Aufbereitungsanlage weitergeleitet und wie auch die daraus separat erfaßbaren Metalle einer Wiederverwertung zugeführt. Das gereinigte Rauchgas verläßt über einen 85 m hohen Kamin mit einer Temperatur von ca. 115 ° C die Anlage. |
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