Zu und Ablauf

sowie Energiebilanz

Einleiterwerte

Filterung in der Zentralkläranlage Bremerhaven (ZKA) Die Abwasserreinigungstechnik wurde in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und ausgebaut. Bemerkenswert ist insbesondere die im Jahr 1995 in Betrieb genommene zusätzliche Reinigungsstufe zur biologischen Elimination von Stickstoff undd Phosphor. Damit verfügt die BEG auch im Bereich der Abwasserreinigung über modernste Techniken, die eine gesicherte Einhaltung der verbindlichen Grenzwerte gewährleisten.

Die Kontrolle bzw. Überwachung der Grenzwerte erfolgt durch kontinuierliche Messungen sowie durch die Einschaltung des unternehmenseigenen Zentrallabors. Des Weiteren werde von den Ausichtsbehörden stichprobenartige Kontrollen durchgeführt.

Zu- und Ablauf der Zentralkläranlage (2000)
  Zulauf Ablauf Grenzwert
CSB mg O2/l 969 37 60
BSB5 mg O2/l 478 2 15
Stickstoff mg/l 69 6,6 14
Ammoniumstickstoff mg/l 42 2,2 10
Phosphor mg/l 9,5 0,1 0,5


Zu- und Ablauf der Kläranlage Nord (2000)
  Zulauf Ablauf Grenzwert
CSB mg O2/l 697 33 75
BSB5 mg O2/l 286 1,4 20
Stickstoff mg/l 64,5 2,9 18
Ammoniumstickstoff mg/l 45 0,2 10
Phosphor mg/l 9,8 0,11 2


Energierecycling

Das bei der Aufaulung des Schlammes anfallende Biogas wird im vollen Umfang für die Energieversorgung der Zentralkläranlage genutzt. Für die Stromerzeugung und Wärmeversorgung wurde zunächst ein Blockheizkraftwerk mit vier Blöcken a 245 KW elektrische Leistung bzw. a 455 KW thermische Leistung installiert. Im Zusammenhang mit der Anlagenerweiterung zur Stickstoff- und Phosphoreliminierung wurde wegen des gestiegenden Strombedarfs im Jahre 1994 eine zusätzliche Energieerzeugungsanlage mit einer elektrischen Leistung von 598 KW bzw. 425 KW thermischer Leistung installiert.

Zur Sicherung der Energieversorgung steht des Weiteren eine Flüssiggasversorgungsanlage zur Verfügung.

Durch die auf der Anlage anfallenden Biogasmengen wird der Eigenbedarf an Strom über 50% und der Wärmebedarf zu 100% gedeckt. Sporadische Überschussmengen, die in der Stromversorgung über den Eigenbedarf hinaus zur Verfügung stehen, werden in das angrenzende Versorgungsnetz des zuständigen Energieversorgungsunternehmen eingespeist.

Energiebilanz Kläranlagen
Angaben in MWh
 Zentralkläranlage 2000
 Strom
Gesamtbedarf 12.075
Eigenerzeugung 6.036
davon Verkauf 63
Fremdbezug 5.770
 Wärme
Gesamtbedarf 5.991
ausschließlich Energieerzeugung
 Kläranlage Nord
 Strom 257
ausschließlich Fremdbezug
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